Hafenbrise – oder auch: ein Frühstücksversuch in der Bremer Überseestadt

Sommer, Sonne, Blick aufs Wasser und ein leckeres Frühstück: das klingt doch schon ziemlich perfekt und so haben wir uns vor Kurzem mit diesem Wunsch auf in die Bremer Überseestadt gemacht um dort das recht neue Café Hafenbrise zu besuchen. Im Schuppen Eins in der Konsul-Smidt-Straße 20 befindet sich dieses team neusta Café und die Webseite verspricht neben leckerem Frühstück auch selbsgemachten Kuchen und einen wechselnden Mittagstisch. Außerdem eine Terrasse mit Blick auf die Weser – was wollen wir also mehr!

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Nachdem wir nach einer wirklich langen Parkplatzsuche unseren Platz auf der Terrasse eingenommen hatten, mussten wir erst einmal eine Weile warten, ehe die Bedienung trotz vielen leeren Plätzen auf uns aufmerksam wurde. Als wir dann nach den Frühstücksangeboten fragten, wurden wir enttäuscht: da wir mittlerweile schon kurz nach 11 hätten, wäre die Frühstückszeit vorbei. Um 12 beginne schließlich schon der Mittagstisch. Was dann in dieser Stunde zwischen 11 und 12 verzehrt werden soll, wurde allerdings leider offen gelassen…

Hungrig blieben wir allerdings nicht, denn im Innenraum des Cafés konnten wir aus einer Auswahl an belegten Brötchen, Kuchen und Croissants wählen. So entschieden wir uns erst einmal für 2 Latte Macchiato und etwas aus diesem regulären Angebot – eine belegte Laugenstange und ein Marzipancroissant, für insgesamt 15 Euro, also für einen doch recht hohen Preis.

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Das Croissant und die Laugenstange waren lecker, der Kaffee leider nicht so ganz nach unserem Geschmack und etwas fad und wässrig. In der zweiten Runde, da wir noch mehr Hunger hatten und das Angebot wirklich sehr gut aussah, bestellten wir zwei Stücke des hausgemachten Kuchens für je 3 Euro.

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Besonders der Stachelbeer-Baiser-Kuchen war auch wirklich unglaublich lecker, die Obstschnitte mit dem lockeren Boden und vielen verschiedenen Früchten ebenso, allerdings mit etwas zu viel Gelatine bedeckt. Für ein leckeres Kuchen-Date eignet sich die Hafenbrise also definitiv, hoffentlich beim nächsten Mal dann auch mit besserem Kaffee.

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Unser Tipp jedoch: kommt eher nur vorbei, wenn sich das Wetter von der guten Seite zeigt und ihr auf der Terrasse sitzen könnt. Erst einmal ist der Blick auf die Weser wirklich toll, allerdings ist der Innenraum, in dem ebenfalls viele Sitzplätze vorhanden sind, eher etwas für hartgesottene Autofans. Das „Zentrum für Automobilkultur“, in welchem Oldtimer restauriert und verkauft werden, liegt direkt nebenan, was dazu führt, dass sich dies geruchstechnisch im Café leider sehr bemerkbar macht. Der recht stechende Geruch nach Motoröl würde uns dort den Appetit ziemlich vermiesen und lädt auch nicht dazu ein, dort länger zu Verweilen. Schade, da die Einrichtung und das Ambiente eigentlich wirklich sehr schön sind!

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