5 Gründe, warum sich ein Besuch der Fashion Week auch ohne exklusive Einladungen lohnt

Wie ihr mittlerweile wahrscheinlich wisst, waren wir in der vergangenen Woche auf der Fashion Week in Berlin unterwegs. Zuerst denkt man da natürlich an die exklusiven Fashion Shows der Designer und Designerinnen. Lohnt es sich aber als Modefan oder Fashionblogger*in auch einfach ohne exklusive Einladungen zur Fashion Week zu fahren? Das wollten wir herausfinden und so ging es am Mittwochabend relativ spontan nach Berlin – und unsere Antwort ist definitiv ja! Was wir dort alles erlebt haben, möchten wir natürlich gerne mit euch teilen. Kombiniert mit 5 Gründen für euch, warum sich die Berlin Fashion Week für jede/n Fashionblogger*in lohnt – auch dann, wenn es nicht auf die Fashion Shows geht.

1. Showrooms – neue Fashiontrends für alle präsentiert

Im Rahmen der Fashion Week präsentieren viele Designer*innern und Labels ihre neuesten Kollektionen in ihren Stores, in Showrooms oder Pop up-Stores. Über die Website der Fashion Week Berlin bekommt ihr einen sehr guten Überblick, welche dieser Events für alle offen sind und wo und wann diese stattfinden. Hier könnt ihr euch informieren, welche Kollektionen euch interessieren und wo es hingehen soll. Wir waren im Bikini Berlin und haben uns dort beim Nordic Fashion Hub über die aktuellen Trends aus Skandinavien informiert. Wir lieben den klaren, nordischen Stil und daher war diese Präsentation perfekt für uns. Außerdem konnten hier auch direkt Teile geshoppt werden – unter anderem gab es auch eine Sale-Ecke, in der es tolle Schnnäppchen der Designer*innen zu entdecken gab!

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    Nordic Fashion Hub im Bikini Berlin
  • Fashion Week, Berlin, 2016, Nordic Hub, Bikini, Designermode, Pop up Store
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  • Fashion Week, Berlin, 2016, Nordic Hub, Bikini, Designermode, Pop up Store
  • Fashion Week, Berlin, 2016, Nordic Hub, Bikini, Designermode, Pop up Store

2. Die Fashion Tradeshows

Noch mehr neue Trends sowie spannende neue, aber auch viele bekannte Labels bieten die Messen zur Fashion Week. Diese sind für Fachpublikum und man benötigt eine Akkreditierung. Wir haben uns dafür sechs Tage vor Beginn der Messen online – unter Angabe des Namens, des Blogs, der Adresse und einer Mailadresse – eingetragen und drei Tage später unser Presse-Ticket zum Ausdrucken erhalten. Ziemlich einfach und unkompliziert! Wir haben uns das kombinierte Ticket für die dreitägigen Messen Premium, SEEK, Bright und das #fashiontech-Event (welches wir verpasst haben, da es nur am Dienstag stattgefunden hat) geholt.

Es gab aber auch noch andere Messeveranstaltungen, z.B. die Show & Order, die allerdings nur bis Mittwoch lief. Sicherlich auch toll: die Show&Order hat am Dienstag eine Shopping Night veranstaltet – für 5 € Eintritt gab es von 19 – 23 Uhr nicht nur die Möglichkeit, schon einmal Fashion & Accessoires zu kaufen, die erst ab Frühjahr 2017 in die Läden kommen, sondern auch eine Styling-Lounge, Freigetränke und die Möglichkeit die Bloggerin Farina von nova lana love zu treffen. Also: Einfach mal googlen, welche Messen stattfinden, sich dafür – auch noch spontan – mit dem eigenen Blog registrieren und checken, welche Events vielleicht noch im Rahmen der Messen angeboten werden.

Wir können die Tradeshows wirklich nur empfehlen. Nicht nur, dass es spannend ist, durch die neuen Kollektionen zu stöbern und sich für die eigenen Looks Inspirationen zu holen, auch Kontakte können hier schnell und einfach hergestellt werden. Oftmals sind bereits die richtigen Ansprechpartner*innen für uns Blogger*innen am Messestand und man kann sich über Kooperationsmöglichkeiten austauschen. Abgesehen davon, dass der direkte persönliche Austausch klasse ist, entdeckt man hier auch einfach Labels, auf die man sonst eher nicht stoßen würde. Es lohnt sich also wirklich!

  • Bright 2016
    Bright 2016
  • Berlin, Bright, Fashion, Messe, 2016, Tradeshow
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  • Berlin, Bright, Fashion, Messe, 2016, Tradeshow, Vans

Als erstes waren wir auf der Bright Tradeshow unterwegs. Dies ist eine Messe zu urbaner Mode, Streetwear und Sportwear, mit sehr vielem aus dem Bereich Skatewear (aus der Skatekultur heraus wurde die Bright ursprünglich gegründet). Für unseren Geschmack alles etwas zu sportlich, der Skaterstyle ist dann doch nicht so sehr unser Stil, aber auch mal ganz spannend.

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    SEEK 2016
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  • Seek, Messe, Fashion Week, Berlin, 2016, Urbanwear, Streetwear, Tradeshow, The White Brand
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  • Seek, Messe, Fashion Week, Berlin, 2016, Urbanwear, Streetwear, Tradeshow
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  • Seek, Messe, Fashion Week, Berlin, 2016, Urbanwear, Streetwear, Tradeshow, Birkenstock
  • Seek, Messe, Fashion Week, Berlin, 2016, Urbanwear, Streetwear, Tradeshow, Espadrij
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  • Seek, Messe, Fashion Week, Berlin, 2016, Urbanwear, Streetwear, Tradeshow
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Weiter ging es direkt nebenan auf der SEEK. Hier haben wir direkt gemerkt, dass wir richtig sind! Ebenfalls urban und viel zu Sneakern und Streetwear, aber alles etwas schicker und trotzdem noch lässig. Zusätzlich viele Accessoires –  besonders Uhren und Sonnenbrillen gab es zu entdecken! Vom Stil haben wir uns in den Sachen der Marken und Designer*innen direkt wieder gefunden und so haben wir hier sehr viel Zeit damit verbracht, uns genau umzuschauen – und haben so unglaublich viele tolle Sachen entdeckt! Allein für diese Messe hat sich unser Fashion Week-Besuch schon gelohnt.

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    Premium 2016
  • Premium, Fashion Week, Berlin, 2016, Tradeshow, Messe, Mode
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  • Premium, Fashion Week, Berlin, 2016, Tradeshow, Messe, Mode, Liebeskind

Als letztes ging es dann natürlich noch auf die größte dieser drei Messen – die Premium. Bequem per Mercedes Benz Fashion Week-Shuttlebus ging es von der Tür der SEEK zur Tür der Premium. Auch die Premium war superspannend, einfach ein wenig durch die vielen Messehallen laufen und einen Eindruck bekommen, was modetechnisch kommt und woran man so anknüpfen kann. Ein toller Tag, allerdings können wir empfehlen, wer kann, sich doch lieber mindestens zwei Tage für die Messen Zeit zu nehmen. Alles am letzten Tag, dem Donnerstag abzulaufen war recht anstrengend. Mit etwas mehr Zeit lassen sich einfach noch mehr und besser Eindrücke aufnehmen.

3. Der Austausch mit anderen Fashion-Blogger*innen

Auch dafür, um mal mit anderen Blogger*innen in Kontakt zu treten und die Personen hinter den Blogs kennenzulernen, ist die Fashion Week natürlich ideal. Klassisch startet die Berlin Fashion Week mit dem FashionBloggerCafé, für welches man sich anmelden muss, aber dann ganz entspannt mit anderen ein bisschen netzwerken und sich austauschen kann. Hier waren wir dieses Mal nicht dabei, der Termin ist aber für die Fashion Week im Januar schon fest vorgemerkt! Denn auch auf den anderen Veranstaltungen haben wir gemerkt, dass es einfach mal sehr spannend und anregend sein kann, sich untereinander ein bisschen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

4. Öffentliche Fashion Shows

Wer nicht auf Fashion Shows verzichten möchte, der sollte ebenfalls den Veranstaltungskalender genau scannen. Denn nicht selten gibt es auch öffentliche Shows, zu denen jeder erscheinen kann. Vor einem Jahr, bei der Fashion Week 2015, hat das Etvas Magazine z.B. eine Modenschau vor der Zionskirche in Mitte organisiert, bei dem jede/r zuschauen konnte. Dieses Jahr hat das Modelabel MOON Berlin, welches Fashion auf faszinierende Art und Weise mit Technik verbindet, eine Show in der Bar eines Hotels veranstaltet. Hierfür war lediglich eine kurze Anmeldung per Mail mit dem eigenen Namen nötig, schon stand man auf der Gästeliste für einen Stehplatz bei der Show – inklusive einem Freigetränk. Tickets für Sitzplätze konnte man ebenfalls einfach über die Seite von MOON Berlin kaufen.

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  • Auch unser alter Bekannte - Rolf Scheider - war vor Ort! :D
    Auch unser alter Bekannte – Rolf Scheider – war vor Ort! 😀

Wir hatten besonderes Glück und konnten sogar richtig gute Sitzplätze bei der Show von MOON Berlin ergattern, die uns ein netter Engländer angeboten hat, da er und seine Begleitung doch lieber stehen bleiben wollten. So konnten wir aus nächster Nähe die etwa 10minütige Show genießen und uns genau anschauen, welche Interpretationen „des kleinen Schwarzen“, das Thema des Abends, präsentiert wurden. Und natürlich welche originellen technischen Highlights sich die Designer*innen überlegt haben. Die Show fand am Freitagabend statt und war damit sicherlich nicht nur für uns ein gelungener Abschluss der Fashion Week!

5. Inspirationen und bekannte Gesichter überall!

Wir sind uns nicht so ganz sicher, ob ihr es schon mitbekommt habt, aber wir sind so oder so sehr große Berlin-Fans. Nicht nur, dass es einfach eine ideale Shopping-Stadt ist, in der eben auch abseits der ganzen bekannten Shops tolle und außergewöhnliche Dinge gefunden werden können, auch ein Blick auf die Berliner Straßen inspiriert uns immer wieder. Für neue Fashionideen und den Mut zu mehr außergewöhnlichen Outfits ist die Analyse des Berliner Streetstyles ideal, außerdem ist man hier eben doch immer einen Tick schneller was kommende Trends angeht. Gerade im Zeitraum der Fashion Week tummeln sich natürlich besonders an einigen bekannten Hotspots die Blogger*innen, YouTuber*innen und Co. (Tipp für ein bisschen „Stalking“: unter anderem so um den Rosenthaler Platz sieht man dann gerne mal das ein oder andere mehr oder weniger bekannte Gesicht).

Mit einem Berlinbesuch kann man also gerade als modeinteressierter Mensch sowieso nichts falsch machen. Und wie wir nun selbst erleben durften, hat Berlin insbesondere zur Fashion Week wirklich für jede und jeden etwas Besonderes zu bieten. Wir freuen uns schon auf Januar 2017 – denn nach der Fashion Week ist bekanntlich vor der Fashion Week. Und wir sind definitiv wieder mit dabei!

Übrigens: Wenn ihr noch mehr Fotos von unserem Trip und auch ein Video der MOON-Show sehen wollt, schaut doch mal auf unserem Instagram-Profil vorbei! 😉

Habt ihr noch Tipps, was es bei der Fashion Week so zu entdecken und erleben gibt?

4 comments

    • notanotherfashionblog schreibt:

      Liebe Tabea,
      danke für dein Feedback!
      Wir hätten es dieses Mal ja auch leider fast nicht geschafft. Trotzdem, unsere Vorfreude auf Januar ist jetzt auch schon riesig!

      Ganz lieben Gruß,
      Jasmin & Birte

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