Vapiano vegan – Specials im September/Oktober 2016

Und schon sind wieder zwei Monate um und die leckeren Sommerspecials sind aus dem Vapiano verschwunden, um Platz zu machen für neue, herbstlichere Specials. Die Specialkarte steht dieses Mal unter einem besonderen Motto, das vielen wahrscheinlich gefallen wird: (fast) alle Speisen sind komplett vegan. Das Vapiano zeigt damit erneut seine Vielfalt, gibt es doch seit der Einführung der neuen Karte viel mehr Möglichkeiten in den Restaurants der Kette vegan, laktosefrei und sogar glutenfrei zu essen. Aber was steht nun auf der Karte für September und Oktober? Wir haben natürlich wieder für euch probiert und können berichten, was euch in den nächsten zwei Monaten im Vapiano Abwechslung von der regulären Karte bietet.

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Beginnen wir ausnahmsweise mal unten, mit der Pizza (richtig, nicht ganz unten, das Dessert heben wir uns aus einem besonderen Grund für den Schluss auf). Die PIZZA CON CIPOLLE BALSAMICO mit hausgemachter Tomatensauce, Balsamico-Schalotten, Zucchini, Auberginen sowie Basilikum und Rosmarin ist natürlich, wie (fast) alle Gerichte dieses Mal, vegan. Bedeutet aber natürlich auch: eine Pizza ohne Käse. Ohne Käse? Davon sind wir ja erstmal nicht begeistert, eigentlich gibt es für uns eher gar nicht genug Käse auf einer Pizza. Stattdessen wird eine Sojasahnesauce verwendet (hier übrigens Achtung: wer auf Soja allergisch reagiert, lieber nachfragen, denn Soja steht nicht immer in der Beschreibung taucht aber bei einigen der aktuellen Specials auf!).

Geschmacklich hat uns die Pizza nicht so ganz überzeugt, auch abgesehen vom fehlenden Käse. Es dominieren die Schalotten und das Balsamico, viel mehr bietet die Pizza geschmacklich irgendwie nicht. Leider etwas fade und unkreativ, finden wir!

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Ganz anders dagegen: das RISOTTO ZUCCA CARAMELLATA. Ein Kürbisrisotto mit veganem Weißwein, Orangensaft, Kokosmilch, Sojacreme und einem Hauch Limette, Ingwer und Sesam. Der Name verspricht es schon: Das Risotto ist wirklich süß. Richtig süß. Für uns fast eine Nachspeise, so als Alternative zu Milchreis oder ähnlichem. Der süßliche Geschmack und der leckere Hokkaidokürbis machen eigentlich das komplette Risotto aus, die restlichen Komponenten haben wir geschmacklich nicht entdecken können. Wir finden: Ziemlich lecker, aber so als ganze Portion wahrscheinlich selbst uns zu viel und zu sättigend – zum Teilen aber toll!

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Natürlich gibt es aber auch wieder zwei Pastagerichte. Die PASTA FUNGHI BOLOGNESE mit einem Ragout aus Champignons, Karotten und Staudensellerie in Tomatensauce ist mit Zwiebeln, Sojasauce und frischen Kräutern verfeinert. Die Kombination mit den vielen Pilzen schmeckt auch sehr lecker, allerdings war das ganze Gericht – vielleicht durch die Sojasauce – einfach etwas zu salzig, wodurch der Gesamtgeschmack etwas beeinträchtig wurde. Ansonsten aber zu empfehlen, eine recht gute Bolognese-Variante.

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Kürbis, passend zur herbstlichen Jahreszeit, steht ein bisschen im Mittelpunkt dieser Karte und so gibt es noch die PASTA PESTO ZUCCA, eine Pasta mit Kürbiskernpesto, karamellisierten Hokkaidokürbiswürfeln, Sesam, Ingwer, Koriander und Pak Choi. Und, okay, hier haben wir etwas geschummelt: für uns mit Parmesan, womit die Pasta dann natürlich nicht mehr vegan ist. Insgesamt, ob mit oder ohne Käse, ebenfalls eine gute Kombination, auch hier kommen die sehr leckeren Kürbiswürfel gut zur Geltung. Das Pesto ist ebenfalls gelungen und lecker. Insgesamt eine tolle Pastavariante für Kürbisfans, aber so ganz überzeugt sind wir nicht, dafür fehlt irgendetwas im Geschmack. Lecker eben, aber nicht richtig besonders.

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Um die Kürbisgerichte abzuschließen darf natürlich eine Kürbissuppe nicht fehlen. Diese ist übrigens das einzig nicht vegane Gericht der Specialkarte, da Sahne verwendet wird (eigentlich hätte man dort ja auch vegane Sahne verwenden können – wenn schon, denn schon). Daneben besteht die Suppe aus Hokkaidokürbis, Karotten, Orange und Kokosmilch. Sehr leckere Kombination, finden wir, und das, obwohl wir eher selten Suppen essen. Aber die fruchtig-frische Suppe ist irgendwie genau das richtige für kühlere Herbsttage – wer also Kürbissuppen mag, unbedingt mal probieren!

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Auch Salate sind selbstverständlich wieder dabei und der erste hat uns direkt etwas verwirrt zurückgelassen. Der „TEX-MEX“ Salat mit Romanasalat, Kirschtomaten, Paprika, Orangen, Pistazien und Koriander mit feinem Avocadodressing wird mit einem Dip aus Kidneybohnen und Chili serviert. Eine recht wilde Kombination und für einen Salat mit dem Namen Tex-Mex hätten wir auch noch etwas mehr mexikanische Einflüsse erwartet – und irgendwie einfach etwas völlig anderes. Uns schmeckte der Salat dann leider auch so – recht wild zusammengewürfelt. Eigentlich lieben wir Avocado, aber so ganz war dies nicht unser Dressing, es hatte für uns einen etwas seltsamen Beigeschmack. Die Orangen waren an sich sehr lecker, aber für uns zu dieser Kombination nicht so ganz passend. Die Pistazien hätten ruhig etwas salzig sein dürfen. Der Dip schmeckte recht lecker, im Abgang ist er scharf, aber angenehm. Allerdings waren das insgesamt für uns einfach zu viele unterschiedliche Geschmäcker. Schade!

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Aber es gibt ja noch den zweiten Salat – den INSALATA BULGUR ORIENTALE. Ein Bulgur-Mix auf Blattsalat mit Minze, getrockneten Früchten und einem Aprikosendressing. Zum Schluss haben wir damit also doch noch etwas gefunden, was genau nach unserem Geschmack ist! Wir mögen Bulgur und Minze sehr gerne und auch für fruchtige Dressings sind wir immer zu haben. Die getrockneten Früchte passten wunderbar in den Mix und die knackigen Blattsalte als Grundlage runden den Salat toll ab. Hier werden wir wohl nochmal zugreifen und bestellen – diese Salatvariante ist richtig gut gelungen! Auch, wenn die Kombination für uns eher sommerlich anmutet. Wir haben aber nix gegen ein paar Tage mit sonnigwarmem Wetter im Herbst und dafür ist dieser Salat das perfekte Gericht.

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Und nun wie versprochen aus gutem Grund zum Schluss das Dessert. Denn dieses ist mit weitem Abstand unser absoluter Favorit für den September und Oktober! Die CREMA BANANA CON NOCE CARAMELLO ist eine luftige Creme aus Banane und Vanille, getoppt mit Karamellsoße und karamellisierten Walnüssen. Banane und Karamell. Muss man dazu eigentlich noch mehr sagen? Mit Cremedesserts (dieses ist natürlich auch 100% vegan) bekommt uns das Vapiano eh immer, aber diese Kombination ist einfach viel zu gut. Selbstverständlich sehr süß, aber das sollte bei Banane und Karamell ja auch so sein. Wir finden, dieses Desssert würde die reguläre Dessertkarte wunderbar erweitern… Da es aber in zwei Monaten wieder aus den Vapianos verschwunden sein wird, werden wir bis dahin viel Karamell-Bananen-Dessert essen „müssen“. Und können euch nur empfehlen, das auch zu tun!

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Im Gesamtfazit sind wir nicht richtig von den aktuellen Specials überzeugt. Der Versuch, mal eine komplett vegane Karte anzubieten, ist für uns auch nicht unbedingt nötig, gerade da durch die neue Speisekarte vegan essen im Vapiano schon vereinfacht wurde. Ein guter Mix aus veganen und nicht veganen Speisen auf der aktuellen Specialkarte hätte es wohl auch getan. Und wenn die Entscheidung auf ausschließlich vegane Gerichte gefallen ist, dann hätten wir irgendwie mehr Kreativität und Abwechslung erwartet. Der Bulgursalat und vor allem das Dessert sind unsere Favoriten und werden von uns nochmal bestellt, der Rest ist eher nicht so besonders und hat uns leider eher weniger beeindruckt.

 

Wir danken dem Vapiano Bremen, das uns freundlicherweise die Gerichte für diesen Testbericht kostenfrei zur Verfügung gestellt hat. Das hat jedoch unsere Meinung darüber nicht beeinflusst.

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