Café & Foodhouse kaffeeWerk im Weserpark

Wenn es um Essen geht, sind wir ja immer sofort dabei. Und so haben wir uns wahnsinnig gefreut, als wir eine Einladung in das neu eröffnete kaffeeWerk im Bremer Weserpark erhalten haben. In der Erwartung auf ein leckeres Frühstück, Kaffeespezialitäten und Kuchen sind wir dieser natürlich sehr gerne nachgekommen – und wurden mehr als überrascht, dass das kaffeeWerk noch so viel mehr bietet und was sich eigentlich so über den Einkaufsläden im Weserpark verbirgt.

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Vor lauter Eindrücken und Informationen, die wir vom Geschäftsführer des kaffeeWerks Roger Kostelidis erhielten, wissen wir nun gar nicht so richtig, wo wir eigentlich anfangen sollen. Also starten wir mal ganz chronologisch, genau dort, wo der Tag für uns auch begonnen hat: im kaffeeWerk mit einem leckeren Frühstück. Und natürlich Kaffee, denn, der Name verspricht es, selbstverständlich werden hier die klassischen Kaffeespezialitäten angeboten. Wir entschieden uns jeweils für einen Latte Macchiato (klein 2,90 €, groß 3,60 € – und sehr lecker!). Eine Besonderheit auf der Kaffeekarte ist „Omas Kaffee“. Die frisch gemahlenen Bohnen werden von den Gästen am Tisch selbst aufgebrüht. Schmeckt nicht nur toll, sondern sieht auch wunderbar süß und nostalgisch aus.

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Weiter geht es mit dem Frühstück. Hier gibt es eine Auswahl an 12 verschiedenen Variationen, vom kleinen schlichten Frühstück über das Käsefrühstück, bis hin zu allerlei Variationen des Frühstücks mit Ei. Wir haben uns einmal für das „mittlere Frühstück“ (2 Bäckerbrötchen, eine Scheibe Kochschinken, eine Scheibe Gouda, ein Päckchen Konfitüre, Joghurt mit Obst und zwei Stückchen Butter für 7,50 €) und das Käsefrühstück (ein Bäckerbrötchen, 2 Scheiben Vollkornbrot, 2 Scheiben Gouda, 2 Scheiben Mozzarella & Tomate, zweimal Frischkäse, einmal Konfitüre und einmal Butter, ebenfalls für 7,50 €) entschieden.

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Und das Frühstück war wunderbar. Schlicht, nicht die superausgefallene Frühstückskunst, sondern solide und lecker. Die Teller sind toll und einfach angerichtet, ohne viel drumherum, reduziert und appetitlich. Besonders hervorzuheben sind die wahnsinnig leckeren, frischen Brötchen, die vom Bremer Bäckermeister Thräm geliefert werden. Die Portion reicht genau aus, um satt zu werden und trotzdem nicht zu vollgefuttert in den Tag zu starten (zu der Vitrine mit den Torten kommen wir im Folgenden noch!). Auch positiv hervorzuheben ist, dass es die heißen Getränke, die zum Frühstück nachbestellt werden können, zum halben Preis gibt. Und das Allerbeste: es gibt KEINE zeitliche Begrenzung, gefrühstückt werden kann hier den ganzen Tag. Finden wir super!

Außerdem bietet die Speisekarte noch allerhand Überraschungen, mit denen wir wirklich nicht gerechnet haben. Neben einigen Tagesgerichten und Kindermenüs gibt es ein paar kalte und warme Snacks (Crêpes süß & herzhaft, Belgische Waffeln, Flammkuchen, gegrillte Garnelen mit Brot, …), Suppen und Salate. Auch die Getränkekarte bietet neben Kaffee- und Teekreationen noch Weine, besonderen Apfel-Cider aus dem Alten Land, Biere (u.a. das Craft Beer der Freien Brau Union Bremen), und einige Cocktails an. Die Brötchen, der Cider, das Bier, hier fällt direkt auf, dass Wert darauf gelegt wird, Produkte aus der Region anzubieten. Nicht selbstverständlich und daher umso toller, finden wir!

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Gut gestärkt ging es dann los, dass wir uns genauer im kaffeeWerk umgeschaut haben. Daher nun ein paar Details zur Einrichtung und dem Design, das uns vollkommen überzeugt hat. Bereits beim Frühstück waren wir beeindruckt davon, wie leise es dort ist, obwohl nahezu jeder Platz besetzt war. Das kaffeeWerk hat eine spezielle Schallschutzdecke, die die Geräuschkulisse tatsächlich erstaunlich gering hält, obwohl der Laden zum Gang hin offen ist. Außerdem gibt es dort keine Musik. Auch das ist erstaunlich angenehm und ermöglicht gute und entspannte Unterhaltungen – und das immerhin mitten in einem Einkaufszentrum.

Das Design des Ladens ist eine gelungene Mischung aus industriellem Charme (hier findet sich der „Werk“-Begriff wieder), romantischer Nostalgie und gemütlichem Wohnzimmer. Alle Elemente wurden unglaublich sorgfältig und mit großer Liebe zum Detail ausgesucht – und das merkt man dem Café auch in wirklich jeder Ecke an. Alles wirkt stimmig und passt perfekt zusammen. Ein besonderes Highlight sind die beiden Kaffeebrüher aus den 50er Jahren, die in der Mitte des Ladens in einer Vitrine ausgestellt sind und sowohl den industriellen Charakter als auch die Nostalgie widerspiegeln.

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Ansonsten finden sich viele Holz- und Brauntöne, ein paar pinke Farbakzente sorgen für Modernität. Zum Sitzen gibt es gemütliche kleinere Tische mit Sesseln, größere Tische und große, goldene Sofas, die einem direkt ins Auge stechen – ebenso wie der riesige Kronleuchter an der Decke. An der Wand sind tolle Regale, die Vintage-Wohnzimmercharme versprühen. Auch außerhalb des Cafés, „draußen“ auf dem Gang des Weserparks, gibt es noch einige Sitzplätze, die stilistisch ebenfalls an das tolle Konzept des Ladens angepasst sind und zum Verweilen einladen.

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Bei unserem Rundgang durch den Laden wurde auch der Appetit auf die hausgemachten (!) Torten und Kuchen, die wir schon beim Frühstück aus dem Augenwinkel in der Vitrine sahen, immer größer. Doch bevor es an deren Verköstigung ging, durften wir uns erst einen Eindruck verschaffen, wo diese hergestellt werden.

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Durch viele Gänge ging es hinauf in die hauseigene Backstube in den Hinterräumen des Weserparks. Richtig, mitten im Weserpark, ein paar Etagen über dem ganzen Einkaufstrubel, werden all die Torten und Kuchen von einer Konditorin vor Ort frisch zubereitet. Auch Eiscreme wird hier hergestellt, wie wir ebenfalls beobachten durften – und natürlich probieren. Unglaublich lecker, so ein Löffel richtig frisches, selbstgemachtes Eis! Von den ganzen Arbeitsschritten, den Lagerräumen und allem was „im Hintergrund“ dazu gehört, ein solches Café zu betreiben, waren wir wirklich sehr beeindruckt. Wenn man da auf seinem gemütlichen Sofa sitzt und sein Stück Kuchen isst, kommt man gar nicht auf die Idee, wie viel Arbeit hinter dem einzelnen Produkt und der Dienstleistung steckt. Wir sind nun für die Zukunft sensibilisiert und haben uns fest vorgenommen, öfter mal darüber nachzudenken, was hinter all dem steckt. Denn so mühevoll und voller Leidenschaft hergestellte Torten, Eis und andere Speisen sind doch weitaus mehr wert als die ganze Massenabfertigung.

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Nach der Führung ging es dann noch zum Torte essen in das „Le Café“ auf der anderen Seite des Weserparks. Das Café liegt komplett auf dem Gang, ist durch die Gestaltung aber trotzdem relativ ruhig und gemütlich und erinnert mit seinem rustikalen Stil an ein kleines, gemütliches französisches Bistro. Auch dieses Café betreibt Herr Kostelidis und daher gibt es auch hier eine Auswahl der leckeren hausgemachten Köstlichkeiten. Wer im kaffeeWerk also mal keinen Platz bekommt, kann sein Stück Torte auch hier genießen.

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Wir haben uns für ein Stück Pistazien-Buttercreme-Torte und die Raffaello-Kokos-Torte entschieden. Und da gibt es eigentlich nicht viel zu zu sagen, außer: so lecker, einfach perfekt. Und mit den letzten Bissen mussten auch wir kämpfen, denn die Stücke sind sehr groß und machen sogar uns satt. Für den kleinen Hunger im Vorbeigehen gibt es hier übrigens aber auch das selbstgemachte Eis.

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Wir möchten uns bei Herrn Kostelidis ganz herzlich für den schönen Vormittag, das tolle Essen und die exklusive Führung hinter die Kulissen bedanken. Wir hatten viel Spaß, haben viel gelernt, gut gegessen und kommen defintiv wieder. Und euch möchten wir auch ans Herz legen, dem kaffeeWerk mal einen Besuch abzustatten. Es lohnt sich wirklich. Die Auswahl an Speisen und Getränken ist unheimlich groß, es ist alles wunderschön angerichtet und lecker. Zudem sitzt man sehr gemütlich in einer schicken Einrichtung, kann dort perfekt entspannen, arbeiten oder einfach ein paar schöne Stunden in Gesellschaft verbringen. Wir wünschen euch schon mal viel Spaß und vor allem einen guten Appetit!

 

Wir danken dem kaffeeWerk, das uns freundlicherweise die Gerichte für diesen Testbericht kostenfrei zur Verfügung gestellt hat. Das hat jedoch unsere Meinung darüber nicht beeinflusst.

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3 comments

  1. Göttlich schreibt:

    Hallo,
    Vor ein paar Tagen bin ich bei ihnen gewesen und wollte mir in dem netten Ambiente etwas nettes gönnen.
    Ich suchte mir Toast Hawaii aus und Omas Filterkaffee. Von dem Kaffee war ich angetan von der Idee, bis auf die kleckernde Wasserkanne. Dann kam nach einer gefühlten Ewigkeit, mein Toast Hawaii. Für 6,50 Euro gewellter trockener Schinken, eine Scheibe Ananas und eine Scheibe Käse. Butter hätte das Ganze nicht ganz so trocken sein lassen.

    Das Preis – Leistungverhältnis stimmt überhaupt nicht.
    Ich kann es nicht weiter empfehlen.
    Dennoch freundliche Grüße an das Servicepersonal , sie sind ausgesprochen freundlich.

    D Göttlich

    • notanotherfashionblog schreibt:

      Vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Meinung!

      Wir haben diesen Mal an die richtige Stelle verschoben – wir gehen davon aus, dass Sie das kaffeeWerk im Weserpark meinen?
      Wir selbst betreiben weder dieses noch irgendeines der anderen Cafés oder Lokale, die wir hier auf unserem Blog vorstellen. Wir berichten lediglich darüber 😉

      Den Toast Hawaii im kaffeeWerk haben wir bisher noch nicht probiert, schade, dass er Ihnen nicht geschmeckt hat! Wir haben dort bisher nur die Frühstücksangebote getestet, die uns gut gefallen haben. Gerne geben wir Ihre Meinung aber an den Inhaber des kaffeeWerks weiter.

      Liebe Grüße

      Jasmin & Birte

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