Markthalle Acht – eine Bremer Neueröffnung

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Am Bremer Domshof (Hausnummer 8) hat Ende November eine, für Bremen einzigartige, Location neu eröffnet: die Markthalle Acht. In der ehemaligen Kassenhalle der Bremer Bank dreht sich nun alles um regionale Esskultur im nostalgischen Ambiente. Auf 1200 Quadratmetern finden 20 regionale Anbieter aus Bremen und dem Bremer Umland Platz ihre Produkte zu präsentieren. Neben Fisch, Fleisch und Gemüse (auch historisches Gemüse, wie z.B. Knollenzist – kennt das jemand?) gibt es Backwaren, Öle, Weine, aber auch Küchenutensilien und eben alles, was mit Lebensmitteln in Verbindung steht. Auch moderne Leckereien wie Popcorn in verschiedenen Sorten oder Macarons, kommen nicht zu kurz.

Um das Marktgefühl zu verstärken und den BesucherInnen die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch zu bieten gibt es anstelle vieler kleiner Tische wie in einem Restaurant, längere Tafeln. So kann man miteinander ins Gespräch kommen und „gemeinsam“ essen. Auch bei der Einrichtung wird auf ursprüngliches Design und nachhaltige Materialien gesetzt: viel altes Holz und recycelte Gegenstände werden verwendet, eine Wäscheleine mit alten Geschirrtüchern soll an frühere Markttage erinnern.

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Von Anfang an waren wir von dem Konzept begeistert, finden, dass so eine Markthalle die Einkaufsqualität in der Bremer Innenstadt enorm aufwerten würde. Außerdem ist es immer wieder toll, wenn regionale Hersteller in solch einem Rahmen die Möglichkeit haben, ihre Produkte anzubieten. Bei unserem ersten Besuch hat unsere Vorfreude jedoch einen kleinen (oder auch etwas größeren) Dämpfer erhalten. Der Kiefert-Pavillion, der besonders in den Medien und durch seine zentrale Lage zum Aushängeschild der Markthalle Acht wurde, hatte noch nicht geöffnet und stand dort ziemlich verlassen herum. Überhaupt wirkt die ganze Halle noch unfertig und nicht besonders einladend. Unsere Erwartungen wurden leider wirklich enttäuscht. Ohne Frage, die Stände, die bereits geöffnet sind, sehen gut aus und haben tolle Produkte. Der Rest ist aber noch viel zu viel Halle und zu wenig Markt. Abgesehen davon war es dort wirklich richtig, richtig kalt – aber vielleicht gehört das zu einer Markthalle dazu?! Diese Location bietet sicherlich viel Potenzial dort etwas Großes und Tolles entstehen zu lassen. Damit das möglich ist, wartet auf die Verantwortlichen aber noch eine Menge Arbeit. Trotzdem: uns gefällt die Idee sehr, wir werden sicherlich bald wieder vorbeikommen und uns den Stand der Dinge anschauen.

 

Ward ihr schon in der Markthalle Acht? Wie ist eure Meinung? Und an alle Nicht-BremerInnen: Gibt es in eurer Stadt solche Markthallen?

 

7 comments

  1. Vera schreibt:

    Als Exilbremerin in Lübeck wünschte ich, es gäbe hier sowas ebenfalls…
    Ich habe vor kurzem in Bratislova genau das Konzept erleben dürfen und war restlos begeistert! Bei meinem nächsten Bremenbesuch werde ich auf jeden Fall vorbeischauen 😀!

    • notanotherfashionblog schreibt:

      Wir drücken die Daumen, dass es in Lübeck vielleicht auch bald so ein Konzept gibt!

      Lieben Gruß,

      Jasmin & Birte

  2. Sarah Maria schreibt:

    Das sieht ja richtig toll aus! Ich habe es bisher leider noch nicht dahin geschafft – und ärgere mich gerade richtig über mich selbst. Da gibt es bestimmt auch tolle Weihnachtsgeschenke.

    Liebe Grüße aus dem Viertel,
    Sarah

    • notanotherfashionblog schreibt:

      Liebe Sarah Maria,

      das stimmt, auch für Weihnachtsgeschenke lohnt sich dort sicher ein Blick! Und sonst halt nebenan im Manufactum weiterstöbern… 😉

      Lieben Gruß,

      Jasmin & Birte

  3. Karina schreibt:

    Wir hatten hier in Vegesack mal eine tolle Markthalle. Den Bau gibt es auch immer noch am Sedanplatz. Zuletzt war da aber nur ein Obst- und Gemüsemarkt mit etwas türkischen Lebensmitteln drin. Am Anfang jedoch waren dort kleine Marktstände sowie ein Subway, Fischladen, Bäcker, Chinaimbiss etc. drin und man konnte dort sitzen. Leider machte dort dann alles nach und nach dicht. Scheinbar macht wohl der Vermieter etwas Probleme. An der Markthalle acht war ich kürzlich auch mal eben, aber es sah immer noch sehr unfertig aus. Ich glaube, es hätte der Halle gut getan, wenn sie die Eröffnung noch etwas aufgeschoben hätten.

    • notanotherfashionblog schreibt:

      Liebe Karina,

      das klingt sehr schade, dass dieses Konzept in Vegesack nicht aufgeht. Von der Idee an sich sind wir sehr begeistert und hoffen, dass auch die Markthalle Acht damit bald überzeugen kann. Es würde die Stadt so toll ergänzen und die Grundlage in Form von einer schönen Location ist ja vorhanden. Wir sind gespannt, was sich noch tut und drücken auch für Vegesack die Daumen!

      Liebe Grüße

      Jasmin & Birte

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