Omas winterlicher Gewürzkuchen

Kuchen geht ja bekanntlich immer und bei Oma schmeckt es sowieso am Besten. Leider sind die nachgekochten oder gebackenen Speisen häufig nicht mehr so gut, denn manches schmeckt eben einfach nur bei Oma. Das kennt ihr sicherlich alle, oder? Eine Ausnahme gibt es bei mir allerdings und die möchte ich euch auf keinen Fall vorenthalten: Omas winterlichen Gewürzkuchen mit Walnüssen. Er gelingt einfach immer und ist so super lecker, egal ob aus Omas oder dem eigenen Backofen. Die Zutaten hat man eigentlich fast immer da, er lässt sich lange aufbewahren, denn er wird von Tag zu Tag besser, je fester und saftiger er wird. Natürlich nur theoretisch, denn in der Praxis übersteht er hier nicht mehrere Tage, dazu ist er viel zu gut! Und so kommt es nun, dass ein Gewürz-Walnuss-Kastenkuchen unser erster klassischer Foodpost auf dem Blog wird.

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Zutaten

25o g Butter

200 g Zucker

1 Päckchen Vanillin-Zucker

4 Eier

3 TL Backpulver

gemahlene Gewürze (je 1-2 TL): Zimt, Nelken, Ingwer, Anis, Kardamom (oder andere Gewürze eurer Wahl)

1 EL Honig

250 g Mehl

100 g Walnüsse

100 g getrocknete Aprikosen

etwas Fett & Semmelbrösel für die Form

Für die Dekoration (je nach Geschmack):

Puderzucker und Zitronensaft

Walnüsse, Mandeln, getrocknete Cranberries

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Und nun geht es los, aber es erwarten euch überhaupt keine großen Herausforderungen:

  1. Butter Zucker, Vanillin-Zucker & Eier schaumig rühren
  2. Mehl, Backpulver, Gewürze gut mischen & mit dem Teig verrühren
  3. Honig hinzufügen, den Teig nochmal rühren
  4. Walnüsse grob hacken, Aprikosen klein schneiden und vorsichtig unter den Teig heben (nicht wundern, der Teig ist super fest und ihr braucht richtig Kraft zum Rühren und Umfüllen)
  5. Kastenform einfetten und mit ein wenig Semmelbröseln füllen & dann den Teig hinein
  6. 75 Minuten bei 175 Grad (Umluft) backen – nach 30 Minuten Backzeit den Kuchen der Länge nach leicht einschneiden

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Da ich übrigens keine Eier esse, backe ich auch nicht mit Eiern und nehme dafür 4 Esslöffel von meinem Ei-Ersatzpulver aus Lupinenmehl und rühre sie mit 120 ml Wasser an. Sieht sehr unschön aus, riecht auch nicht so besonders gut, macht im fertigen Kuchen aber wirklich keinerlei Unterschied zu richtigen Eiern und mir geht es damit viel besser. Gerne kann ich auch noch mal einen separaten Blogpost zu den Ei-Alternativen schreiben, denn dort habe ich nun schon einiges getestet und klare Favoriten für den täglichen Gebrauch.

Zurück zum eigentlichen Kuchen: Nachdem er aus der Form geholt wurde und abgekühlt ist, kommt natürlich noch ein wenig Topping oben drauf,  je nach eurem Geschmack. Ich habe ihn schon mit Schokoguss gegessen – auch sehr lecker. Dennoch habe ich mich für meine Lieblingsvariante, den klassischen Zuckerguss aus Zitronensaft und Puderzucker entschieden (der leider etwas zu dünn geworden ist, da der Puderzucker dem Ende zuging und ich es zu spät gemerkt habe). Zuletzt noch Freestyle ein paar Cranberries, zerkleinerte Walnüsse oder Mandeln auf den Kuchen – und fertig. Lasst ihn am Besten einen Tag stehen, bevor ihr ihn anschneidet. Dann ist er richtig schön fest und durchgezogen.

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Tipp: Mit Frischkäse bestrichen und ganz viel Obst (am Besten Mandarinen & Bananen) – ein wahr gewordener Food-Traum!

Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr einen meiner Lieblingskuchen mal nachbackt und mir ein Feedback gebt, ob ihr ihn auch so lecker findet. ♥ J

 

Habt ihr denn einen Kuchen, den ihr ständig backt oder probiert ihr jedes Mal etwas neues aus?

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